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Spielregeln: Deutsches Lochspiel
(Kuhlemurmeln) Spielfläche:
ca. 3 x 6 m eben / befestigt mit nicht zu groben Sand belegt (Rollfähigkeit
sollte gewährleistet sein). Die Ränder
sind durch Abkreiden oder Einfassungen zu kennzeichnen.
Zwischen 2. und 3. Drittel ist mittig eine Vertiefung (Kuhle) ca. 1 0 cm
tief und 1 0 bis 15 cm im Durchmesser anzubringen. Spielmurmeln
3 Stück je Spieler aus Glas, Stein, Ton, Keramik nicht aus metallischen
Werkstoffen, Durchmesser 13 bis 15 mm nach freier Wahl, es dürfen also auch die
eigenen Lieblingsmurmeln verwendet werden.
Zu empfehlen ist nach Möglichkeit je Mannschaft ein sicheres
Unterscheidungsmerkmal (Art, Farbe etc.) Eine
Mannschaft besteht aus 4 Spielern, jeweils 2 Spieler verschiedener Mannschaften
treten gegeneinander an. Jeder
Spieler der Mannschaft A tritt gegen jeden Spieler der Mannschaft B an (16
Einzelbegegnungen in einem Spiel) Ziel des Spiels: Alle im Spiel befindlichen 6 Murmeln ( 3 je Mannschaft) sind in ein
Klickerloch (Kuhle) zu befördern. Der
erste Spieler (wird vom Schiedsrichter festgelegt und wechselt von Spiel zu
Spiel) wirft seine 3 Murmeln von der Grundlinie aus in Richtung Klickerloch.
Beim Anwerfen müssen die Murmeln mindestens 1/3 der Spielfeldfläche von
der Grundlinie aus geworfen werden. Nachdem
der erste Spieler seine Murmeln geworfen hat, wirft der Gegenspieler.
Verlässt eine Murmel die Spielfläche, so wird diese durch den
Schiedsrichter an der Stelle, wo sie es verlassen hat am Spielfeldrand
positioniert. Nach
dem Anwerfen beginnt der Spieler, der die meisten in das Klickerloch befördert
hat oder bei Gleichstand der, dessen Murmel dem Klickerloch am nächsten liegt,
mit einer beliebigen im Spiel befindlichen Murmel diese mit dem angewinkelten
Zeigefinger in das Loch zu schieben oder eine andere anzuspielen. (dotzen) Schlägt
der Versuch fehl, ist der Gegenspieler am Zug usw. Wer
die letzte Murmel einlocht ist Sieger des Durchgangs, und erhält einen Punkt. Bei
Regelverstoß entscheidet der Schiedsrichter endgültig (Proteste sind unzulässig) Oberwiesenthal, 31.10.1999
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